Die Rassenbezeichnung DAHOMEY wurde wahrscheinlich vom Staat „Kingdom of Dahome“ in Westafrika – dem heutigen Benin – abgeleitet. Dort ist die Heimat dieser Zwergrinder, deren Population ständig und rapide zurückgeht. Sie sind äußerst anpassungsfähig an Hitze und Kälte und kargen Lebensbedingungen. Zur Kolonialzeit gelangten sie nach Europa. Bedingt durch ihre Kleinwüchsigkeit waren sie eine Attraktion. Erst in jüngster Zeit erkannte man den Nutzen in der Tierhaltung. Besonders geschätzt wird ihre Robustheit. Sie kommen auf minderwertigen Weidegründen bestens zurecht und erbringen noch beachtenswerte Leistungen. Die Rasse wird in der Mutterkuhhaltung eingesetzt. Die Hauptkalbezeit liegt in den Sommermonaten. Durch ihr geringes Gewicht gibt es nur geringe Trittschäden. Vorwiegend sind die Tiere schwarz gefärbt, selten graue Färbung.

 

Zuchtziel Dahomey

Erwünscht ist ein genügsames, robustes, klein- bis mittelrahmiges Rind mit guten Reproduktionseigenschaften und hoher Fleischleistung. Jährlich soll ein Kalb geboren werden bei einem Erstkalbealter von 28 Monaten. Die Gewichte sollen im Rahmen der oben angegebenen Bereiche liegen.
Dahomeykühe sollen ohne menschliche Hilfe kalben, damit sie ihre guten Muttereigenschaften entfalten können.